Nachdem wir im letzten Spiel ausreichend Selbstbewusstsein tanken konnten, stellten wir uns vergangenes Wochenende auswärts dem Tabellenführer SV Lok Nordost. Diesmal mussten wir auf Außen- und Diagonalangreiferin Anne verzichten, traten ansonsten aber vollständig an –  zumindest bis Tine während der Einspielzeit von einem Aufschlag des Gegners aufs Auge getroffen wurde. Da der Aufstellungszettel schon abgegeben war, verbuchen wir so  an diesem Spieltag den frühesten Wechsel, den wir je in einem Spiel vollzogen haben. Der erste Satz zeichnete sich bereits zu Beginn durch starke, ausdauernde und vor allem spannende Ballwechsel aus und bescherte uns einen 6:2 Vorsprung. Leider wussten die Mädels vom SV Lok Nordost unsere Lücken gut zu nutzen und holten den Vorsprung langsam wieder auf (17:16). Durch starke Angriffe und eine gute Abwehr versuchten wir uns wieder abzusetzen, doch dies wollte uns nicht so recht gelingen. Dem Gegner dagegen umso besser und so sicherten diese sich den ersten Satz (21:25).

Trotz Verlust des Satzes waren wir noch immer gut gelaunt und motiviert, den nächsten Satz zu gewinnen. Auch Tine hatte sich wieder erholt und war einsatzbereit. Der zweite Satz begann recht ausgeglichen (9:9), doch dann kam es zu kleinen Schwächen in unserer Abwehr und wir gerieten in einen 9:15 Rückstand. Kampflos wollten wir diesen Satz jedoch nicht abgeben. Peggy‘s Aufschläge setzten den Gegner unter Druck und wir konnten den Punktestand von 13:16 auf 19:16 drehen. Schließlich waren wir dann auch die ersten am Satzball (24:23) und zwangen den gegnerischen Trainer seine zweite Auszeit zu nehmen. Das Spiel war bis dahin so spannend und mitreißend, dass nicht einmal dem Schiri nach der Auszeit auffiel, dass wir zu siebt auf dem Feld standen. Sowohl Libera als auch die ausgewechselte Mittelblockerin waren so ins Spiel vertieft, dass beide nach der Auszeit wieder auf das Feld gingen. Genützt hat es dennoch nichts, den Satz konnten wir wieder nicht gewinnen (24:26).

Leider suchen wir für den dritten Satz immer noch ein Heilmittel, um unsere Leistungskurve nach zwei Sätzen auch im dritten noch konstant zu halten. Da dieses noch nicht gefunden ist, sorgten vor allem Schwächen in der Annahme und Abwehr für Unsicherheit im Team. Die Mädels vom SV Lok Nordost machten sich das zu nutze und schlossen den Satz sehr schnell mit 11:25 ab.

Zwar haben wir ein Spiel verloren, aber uns zumindest in den ersten beiden Sätzen sehr gut geschlagen und den Gegner unter Druck gesetzt. Daher freuen wir uns auf unser nächstes Heimspiel kommendes Wochenende und die lautstarke Unterstützung unserer Fans.

Eure Mädels vom PSV

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