…alles ist super, alles ist wunderbar“ war das Motto als wir uns am 20.10. zu unserem ersten Heimspiel in dieser Saison in der Halle einfanden. Mike war zurück auf seinem angestammten Platz auf der Trainerbank und wollte uns mal wieder mit eigenen Augen gewinnen sehen. Soweit der Plan – leider fehlte uns Sophie, welche nur schwer als Diagonalangreiferin und Kapitänin zu ersetzen war. Anne und Cora haben für die beiden Spiele ihre Position auf dem Feld eingenommen und Denise übernahm die Führung der ansonsten vollständigen Mannschaft. So fühlten wir uns gut gerüstet.

Im ersten Spiel trafen wir auf den derzeitigen Tabellenzweiten, TSG Markkleeberg I, welchem wir in der letzten Saison nicht einmal einen Satz abringen konnten. Allerdings schien das diesmal anders. Es gelang uns, von Beginn an den Gegner mit gezielten, starken Aufschlägen unter Druck zu setzen (7:1). Auch sonst klappte alles wunderbar – eine schnelle und wache Abwehr sowie wirkungsvolle Angriffe führten uns schnell zum verdienten 24:18. Aber erst beim zweiten Versuch konnten wir diesen Satz zu machen. Ergebnis des ersten Satzes 25:19 für uns.

Mit dem gleichen Tempo und Spielniveau wie aus dem ersten Satz starteten wir in den zweiten. Es war eines dieser Spiele, in denen einfach alles klappte. Mit guter Laune und lautstarker Unterstützung von der Bank und unseren Fans konnten wir schnell wieder einen Vorsprung erspielen (6:2). Nach nur 16 Minuten stand es  25:13. Wir zeigten ein selbstbewusstes Spiel mit einer guten Annahme und einer flexiblen Abwehr. Dazu kamen noch gezielte und starke Angriffe. Besonders die Angriffe von Denise stellten die Gäste vor eine scheinbar unlösbare Aufgabe, da weder der Block noch die Abwehr der Wucht der Bälle gewachsen waren.

Nachdem wir in den Sätzen 1 und 2 so gut wie keine eigenen Fehler produzierten, kam im gefürchteten dritten Satz der altbekannte Einbruch. Mit dem ersten Aufschlag der Gäste begann eine Serie von Fehlern, entweder in der Annahme, im Angriff oder im Block. Alles schien in diesem Moment schief zu gehen. Auch beide Auszeiten bei den Spielständen von 0:5 und 0:10 konnten nur wenig ändern. Wir haben nur langsam in unser eigenes Spiel zurückgefunden, gaben jedoch nicht auf, und kämpften uns leider mit nur mäßigem Erfolg (10:18) heran. Dementsprechend schnell hakten wir den Satz mit 14:25 als Missgeschick ab. Das kannten wir ja schon von dem Spiel eine Woche zuvor, bei welchem wir ebenso den dritten Satz dem Gegner überlassen mussten, aber dann im vierten Satz wieder aufwachten.

So ging es mit neuer Motivation und erneut lautstarker Unterstützung unserer Zuschauer in den vierten Satz, welchen wir wieder dominierten. Getreu dem Spruch: „Fehler machen die anderen“ spielten wir mit viel Spaß und trafen auch immer sicherer die Lücken in der gegnerischen Abwehr (10:8). Besonders die gezielten Aufschläge von Peggy zum 14:8 und von Tine zum 19:11 machten diesen Satz klar zu unserem, welchen wir nur noch sicher nach Hause bringen mussten. Der Satzball war dann die Krönung dieses Spiels: So ein Ass, das macht Spaß! (25:14)

Das zweite Spiel des Tages fand gegen den SSC II statt. Erleichtert und froh, aber dennoch konzentriert, traten wir an. Mit einer soliden Leistung, welche an die vom vorigen Spiel anknüpfte, holten wir uns den ersten Satz mit 25:9. Dieses Ergebnis lud zu kleinen Experimenten im folgenden Satz ein, wodurch wir zunächst in einen 4:7 Rückstand gerieten. Mit einfachen, aber effektiven Spielzügen holten wir uns die Führung zurück (11:9) und beendeten auch diesen Satz als Sieger (25:15). Überraschenderweise kam es im dritten und letzten Satz dieses Spieltages nicht erneut zu einem Leistungstief auf unserer Seite und wir konnten diesen Satz und damit das Spiel eher unspektakulär und sicher gewinnen (25:11). Hier war der Beweis, dass wir auch 3:0 gewinnen können.

Alles in allem haben wir an diesem Tag „schön gekämpft, eine super Leistung und viel Einsatz gezeigt“ (Zitat vom Trainer). Bleibt die Frage, wie wir solch einen Tag noch toppen wollen… aber begnügen wir uns zunächst mit der Erinnerung an einen tollen Spieltag und dem Blick auf die Tabelle, in welcher wir erstmals den Keller verlassen haben und uns momentan auf dem 4. Platz wieder finden.

„Hip Hip Hurra, alles ist super, alles ist wunderbar.

Hip Hip Hurra, alles ist besser als es damals war!“

 

Eure Mädels vom PSV

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