Aber leider müsst ihr nächste Saison auf uns verzichten.

Wir begrüßen und erwarten diesmal die TSG Schkeuditz. Seit dem Hinspiel und dem Blick auf die Tabelle eigentlich der Angstgegner für uns.
Wie bereitet man sich nun auf so ein Spiel vor?
Ich persönlich mit Voltaren und einer Aspirin (lieber Leser, die A-Probe war negativ, alles schick).
Mr. Meier mit einer Blackroll, Mr. Wiedemann auf der Schulbank, Mr. Kaulfersch beim Apres Ski und Mr. Heßler mit der Vorfreude auf seinen gemütlichen Platz hinter der Punktetafel…

Da ist auch die Überleitung zur Aufstellung jetzt leicht:
Im Zuspiel eben benannter Schüler, auf Dia Tom, die Außen besetzen Matze und Jonas – ja, quasi ohne Backup (der 3. angeschlagene Libero zählt nicht), auf Mitte Robert und Marek, während Kalex draußen mit den Hufen scharrt und die Position mit dem andersfarbigen Trikot besetzt Paddy. Jetzt aufgehorcht: von diesem Spielertyp stehen noch zwei draußen, allerdings eher aus der Kategorie „Lazarett“, einer davon als Not-Backup auf AA.

Unter der Leitung von Schiri Nr.1 Christoph beginnt also das Einspielen, Einschlagen, etc. pp.
Nr.2 ist heute ein alter Bekannter, Sichthöhe aber nur geringfügig tiefer als Chrischti auf seinem Podest.

Das obligatorische Einschwören auf der Hobelbank und dann geht es los… Ich eröffne die Phrasenrunde mit „Now it goes arround the Sausage“. Das Spiel um die Klasse bzw. Staffel (A1) zu halten…

Bumms, 1:0 PSV. Nein, wir hören jetzt auf mit dem abergläubischen Blödsinn (siehe letzter Spielbericht), der Seefahrt haben wir bei dem ungemütlichen Wetter ausserhalb der Halle den Rücken gekehrt! Und dieses Punkte-Aufgezähle gibt es jetzt auch nicht… 3:1 und 5:3 sieht doch erstmal anständig aus. Aber dann ist da irgendwas… ein Lüftchen der Klima, die Schnürsenkel schief gebunden oder ein Furz (darf man das Wort auf Facebook benutzen!?) sitzt quer… Auf jeden Fall zieht Schkeuditz plötzlich vorbei und erreicht auch als erster die Crunchtime. Hatte ich „Angstgegner“ schon benutzt? „My lovely Mr. Singingclub“, „that was not the yellow from the Egg“ (nein es gibt nicht jedesmal zwei Euro in irgendein Porzelanferkel! Sind doch nicht bei Sport1).
Was dann passiert kann man nur als Volleyballer beschreiben. Plötzlich funzt alles wieder. Der 5-Punkte-Abstand schmilzt und es steht 23:23. Man jubelt und schreit sich quasi zum 26:24. Nach so ’nem Satz haste doch eigentlich schon genug… Aber man braucht eben drei von jenen.

Satz Nr. zwei beginnt ähnlich knapp, nur schaffen wir es den Schwung einfach mitzunehmen. Klar, kleine blöde Fehler passieren in einem sogenannten Rückschlagspiel. Aber im Gegensatz zum Schnitzel gestern brennt hier nix an. Mitte des Satzes ist dann auch Kalex nicht mehr zu halten. Also Robby raus, der hat irgendwie eh für so ein wichtiges Spiel zu weich geblickt (aber hart geschlagen), Karl rein. Und wie der rein kommt. Fazit: auf Mitte sind wir gut versorgt!

Satz drei schliesst sich dann seinem Vorredner – äh, Vorgänger – an. Obwohl wir nach einer beeindruckenden Aufschlagserie von Matze dann doch kurz mit den Gedanken bei dem von Patman für ein 3:0 versprochenen Kasten Bier oder dem Mittagessen für Sonntag sind: die TSG schleicht sich wieder ran… Für jeden der jetzt Puls bekommt, nein, ruhig Blut es hat dann doch deutlich gereicht. Zu erwähnen bleibt nur noch, dass der Mann im Zuspiel in Satz zwei und drei doch zwei sehr ansehnliche Bälle hart im gegnerischen Feld versenkt hat. Wäre da nicht dieser eine Ball… Dieser eine Ball, der versucht wird mit links einzutüten… In der Halle war er, ja. Hätte man Filmmaterial, das würde viraler gehen als der Hund der Skateboard fuhr…

Fazit: Wir halten die A1. Wir können es, nach etwas durchwachsenem Start der Saison doch noch. Wir freuen uns befreit auf das letze Spiel gegen die Lausbuben und auf (vielleicht) beide Endrundenturniere im März.
Dank an alle Fans die den Weg gefunden haben, eigene und auch gegenerische, unsere sehr souveränen Schiedsrichter und an die wie immer sympathische und faire Truppe der TSG Schkeuditz.

Eure Jungs vom PSV.

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