Für uns startete am 15.12. die Rückrunde in der Bezirksliga mit einem Heimspiel gegen SV Reudnitz II und die L.E. Volleys, welchen wir uns im Hinspiel jeweils 0:3 geschlagen geben mussten. Nachdem wir auch 3 Wochen zuvor im Heimspiel gegen VV Grimma II und TSG Markkleeberg II nur das letztere der beiden Spiele gewinnen konnten, wollten wir dieses Mal mehr. Ein paar Probleme stellten sich uns dabei in den Weg: zum Einen war Zuspielerin Anne noch nicht wieder fit, unterstützte uns aber tatkräftig von der Mannschaftsbank aus. Zum Anderen mussten wir auf Trainer Mike verzichten, der durch Christian und Markus zum zweiten Mal in dieser Saison würdigen Ersatz fand. Das wohl größte Problem an diesem Tag war jedoch die Hallennutzungszeit, die durch Doppelbelegung auf 3 Stunden bis 17 Uhr begrenzt war. Das stellte uns vor eine große Herausforderung. Ob das zusätzlichen Stress oder Motivation für uns bedeutete, zeigte sich im Verlauf des Spieltages.

Im ersten Spiel gegen SV Reudnitz II starteten wir durch starke Aufschläge mit 4:0 und dominierten von Anfang an das Spiel. Gekonnt nutzten wir die Schwächen des Gegners und bauten unseren Vorsprung zu einem 15:8 weiter aus. Durch unachtsame Bälle auf unserer Seite konnten sich die Reudnitzer Mädels bis auf 18:15 herankämpfen und zwangen uns in eine Auszeit. Diese war goldrichtig, denn der folgende Aufschlag traf ins Netz. Mit einer guten Abwehr und starken Angriffen in die Lücken des Gegners gehörten auch die nächsten Punkte uns, sowie letztlich der gesamte Satz (25:17).

Der zweite Satz begann sehr ausgeglichen. Bis zu einem Punktestand von 11:10 war der Ausgang des Satz noch völlig offen. Mit Jessi’s Aufschlägen schienen unsere Gegnerinnen dann aber doch überfordert zu sein, was uns einen 16:10 Vorsprung bescherte. Selbstbewusst und ungefährdet hielten wir diesen Vorsprung bis Denise zum Ende des Satzes noch eine 5-Punkte-Aufschlagserie darauf setzte und wir erneut recht klar mit 25:16 gewannen. Im gefürchteten dritten Satz blieb das viel beschriebene Tief mal wieder nicht aus, beschränkte sich aber glücklicherweise nur auf die ersten Punkte (3:5). Danach kämpften wir weiter wie in den Sätzen zuvor: starke Aufschläge, gute Annahmen, gezielte Angriffe und gelegte Bälle bescherten uns einen ungefährdeten 25:17 Endstand. Nach Ende des Spiels war die Stimmung ausgelassen, mit solch einem klaren Sieg hatte nach dem 0:3 im Hinspiel keiner von uns gerechnet.

Getreu dem Motto: „Was einmal funktioniert, funktioniert!“ – traten wir im zweiten Spiel selbstbewusst und konzentriert an. Mit den L.E. Volleys lieferten uns immer spannende Kämpfe, welche einiges an Konzentration und Bereitschaft abverlangten. Mit einem lauten Fanblock im Rücken war die Stimmung von Beginn an grandios. Der erste Satz verlief ähnlich dem vorangegangenen Spiel. Nach einem ausgeglichenen Start erspielten uns eine 20:13 Führung, die wir ungefährdet zum 25:17 Satzgewinn ausbauten. Auch im zweiten Satz ließen wir unsere Gegnerinnen nicht ins Spiel kommen. Den 10:6 Vorsprung bauten wir kontinuierlich bis zum 20:12 aus und beendeten auch diesen Satz mehr als zufrieden stellend mit 25:13. Im dritten Satz wurde es dann doch noch einmal spannend. Unachtsamkeiten schlichen sich ein, Lücken entstanden und plötzlich stand es 10:10. Zeit für eine Auszeit um uns noch mal den Kopf zurecht zu rücken. Das Spiel ist erst gewonnen, wenn auch der dritte Satz gewonnen ist! Zu oft haben wir nach einer 2:0 Führung noch 2:3 verloren. Nach der Auszeit waren dann aber alle Fehler wieder vergessen und wir spielten so, wie in den 5 Sätzen zuvor stark und selbstbewusst, und beendeten pünktlich 16:52 Uhr den Spieltag mit 25:17.

Fazit des Spiels: Zeitplan eingehalten und das bestmögliche Ergebnis erzielt. Damit haben wir uns auf jeden Fall ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk beschert! Ein besonderer Dank gilt dabei unseren Fans, da wir dieses Ergebnis ohne die Stimmung die sie in der Halle gemacht haben, nie geschafft hätten! Danke, Danke, Danke!

In diesem Sinne, frohe Festtage und einen guten Rutsch!

Wünschen eure Mädels vom PSV

 

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